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Darum stelle ich diese Informationen ins Netz.

1 Mai 2011
von Dani Parthum

… und zwar nach und nach. Die Seiten sind im Aufbau … 

Als Anfang 2009 klar war, die Westdeutsche Landesbank schafft es nicht ohne einen Befreiungsschlag, tauchte das Wort „bad bank“ auf. Bei der WestLB ging es um unverkäufliche, weil hoch riskante, Anlagepapiere, notleidende Kredite, Staats- und Kommunalanleihen. Bis 2008 waren sie noch rund 80 Milliarden Euro wert — ein Jahr später nur noch einen Bruchteil davon. Sie kamen 2009 in die erste Bad Banks Deutschlands, in die Erste Abwicklungsanstalt EAA.

Die zwangsverstaatlichte Hypo Real Estate (HRE) folgte. Sie schob 2010 auf ihre Abraumhalde FMS-Wertmanagement mehr als doppelt so viele marode Papiere, Kredite, Staatsanleihen und Anderes ab, für die die HRE einmal mehr als 200 Milliarden Euro hingeblättert hatte.

Was für eine gigantische Summe! Zusammen 280 Milliarden Euro; soviel nimmt der deutsche Finanzminister jährlich an Steuern ein, um den gesamte Staatsapparat ein Jahr am Laufen zu halten. 

Als Wirtschaftsjournalistin und Ökonomin, die im Studium nichts über „bad banks“ gelernt hat, interessiert mich dieses einmalige und gigantische Experiment, das die Bundesregierung 2009 gestartet hat. Aber auch als Steuerzahlerin, Geldanlegerin und Verfechterin der sozialen Marktwirtschaft versuche ich, ein Auge auf diese staatliche getragenen Abwicklungseinheiten zu haben — und auf die Banken, die uns diesen Mist eingebrockt haben. 

Ich habe die Gesetzgebung verfolgt, ihre Gründung, den Übertrag der teils irrwitzigen Altbestände und sehr viele Fragen gestellt. Und stelle sie noch. Zu oft bleiben sie allerdings von der HRE-Abwicklungsanstalt FMS-Wertmanagement unbeantwortet. Die „Bad Banker“ der Ersten Abwicklungsanstalt dagegen bemühen sich um Antworten.

Diese Seiten dokumentieren einen Teil meiner Recherchen und Einschätzungen. Sie bieten Informationen an und sind eine Art Archiv, haben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Stöbern Sie herum! Lassen Sie sich auf die Materie ein, auch wenn Ihnen manche Informationen kompliziert vorkommen. Die Recherchesammlung hilft auch, die Berichterstattung der Medien einzuordnen, die (leider) sehr dürftig und oft bei wesentlichen Details falsch ist. 

Was für mich persönlich „Bad Banks“ sind? Das sind die Banken, die sich von ihrer eigentlichen Aufgabe längst entfernt haben, siehe Deutsche Bank, Commerzbank, die frühere WestLB, die HSH Nordbank etc. Die Aufgabe von Banken ist nämlich, Geld einzusammeln und es an die weiterzugeben, die es für Investitionen in Güter, Dienstleistungen und Ideen stecken, damit eine Gesellschaft vorankommt. Virtuelle Geschäfte mit Finanzanlagen, die eine Volkswirtschaft destabilisieren und ausbeuten, gehören für mich nicht dazu.

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Wenn Sie mir Ihre Gedanken zu den Abwicklungseineheiten und -anstalten mitteilen möchten, oder Informationen für mich haben, dann kommentieren oder schreiben Sie an:

mail (at) diedeutschenbadbanks (.) de

Ich freue mich auf Ihre Post.
Dani Parthum

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