Skip to content

Wortklauberei, Undisziplin und Unterstellungen.

6 Februar 2014

Am 41. Prozesstag wurde mal wieder viel durcheinander geredet. Der Wirtschaftprüfer Christoph Hultsch war erneut als Gerichts-Sachverständiger geladen. Die Verteidigung hatte noch einmal das Fragerecht. Im Laufe dieser Befragung sah sich der Verteidiger von Ex-HSH-Chef Hans Berger, Otmar Kury, dazu veranlasst, die Beteiligten zur Räson zu rufen, sie sollten doch bitte die „prozessuale Disziplin wahren!“.  Gerichts-Gutachter Christoph Hultsch bring…


Am 41. Prozesstag wurde mal wieder viel durcheinander geredet. Der Wirtschaftprüfer Christoph Hultsch war erneut als Gerichts-Sachverständiger geladen. Die Verteidigung hatte noch einmal das Fragerecht. Im Laufe dieser Befragung sah sich der Verteidiger von Ex-HSH-Chef Hans Berger, Otmar Kury, dazu veranlasst, die Beteiligten zur Räson zu rufen, sie sollten doch bitte die „prozessuale Disziplin wahren!“.  

Gerichts-Gutachter Christoph Hultsch bringt eben die Gemüter in Wallung, vor allem die der Verteidigung im Gegenspiel mit der Staatsanwaltschaft. 

Wortklauberei um abdiskontieren 

Während seiner Befragung durch die Verteidiger entfuhr Hultsch einmal die Bemerkung “ …. das ist doch Begriffsreiterei! …“

Da hatte die neu von Verteidiger Gatzweiler hinzugezogene Haftungs- und Prozessrechtlerin Christine Volohonsky mit dem Gutachter schon etwa eine dreiviertel Stunde gesprochen, ohne dass sich erkennen ließ, worauf sie hinauswollte. Als sie ihm dann einen Satz in seinem Gutachten vorhielt und diesen bewertete und dem Sachverständigen andiente, er stimme ihr doch zu, dass es doch eher so und so sei … da erlaubte sich der Sachverständige die Bemerkung mit der Begriffsreiterei (wie der Satz lautete, den die Verteidigerin dem Sachverständigen vorhielt, konnte ich wegen seiner Kompliziertheit nicht mitschreiben.) 

Auch Verteidiger Otmar Kury mäkelte an einem Wort im Vorgutachen herum, an „abdiskontieren“. Was der Gutachter denn damit genau meine…
Danke, dass Sie diesen Auszug aus dem kostenpflichtigen Beitrag gelesen haben. Sie können den vollständigen Beitrag lesen, nachdem Sie ihn gekauft haben.

Jetzt lesen, später zahlen

  • Jetzt kaufen

    Stimmen Sie einfach zu, später zu zahlen.
    Keine Vorabregistrierung. Keine Vorauszahlung.

  • Sofort lesen

    Greifen Sie sofort auf Ihren Kauf zu.
    Sie kaufen nur diesen Beitrag. Kein Abo, keine Gebühren.

  • Später zahlen

    Buy with LaterPay until you reach a total of 5 EUR.
    Only then do you have to register and pay.

powered by

2 Kommentare Auch mitreden →
  1. bescheidwisser permalink
    8. Februar 2014 @ 16:17

    Synthetische CDOs gehören zu den kompliziertesten Finanzprodukten, die es gibt. Selbst viele Insider verstehen von diesen Konstrukten zu wenig, um die Risiken daraus korrekt abschätzen zu können (sofern dies überhaupt geht).

    Ich bin gespannt, wie sich das Gericht dieser Thematik nähert.

    Ich glaube aber, die Frage ist eher, ob die HSH Nordbank für Teil B einen angemessenen Preis zum Geschäftsabschluss bezahlt hat – oder ein Wertpapier zum Kurs von 100 gekauft hat, dessen tatsächlicher Wert beispielsweise nur noch bei 90 gelegen hat. Das ist für synthetische CDOs schon schwierig genug zu berechnen, da es keine öffentlichen Kursinformationen darüber gibt.

    • 9. Februar 2014 @ 13:38

      Ob die HSH einen, wie Sie schreiben, „angemessenen Preis“ für Teil B „bezahlt“ hat, das soll ja Martin Hellmich durchleuchten. Also ob am 21.12.2007 mit Vertragsabschluss der CDO (genauer: STCDO) noch kurs 100 hatte oder doch schon 95,90 oder noch tiefer. Das wäre dann ein Vermgögensschaden schon bei Vertragsabschluss.
      Ich bin sehr gespannt, wie der Professor dieses synthethische Papier bewertet.

Kommentieren Sie gern!

Note: Sie koennen basic XHTML in Ihrem Kommentar benutzen. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veroeffentlicht.

Optimization WordPress Plugins & Solutions by W3 EDGE
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de