Ex-Vorstandschef Hans Berger erklärt sich zum Gespräch mit Gericht bereit.

Ex-Vorstandschef Hans Berger hat über seinen Anwalt Otmar Kury ankündigt, sich zusätzlich zu seiner neuen Stellungnahme auf ein Gespräch mit dem Gericht einzulassen. Der Vorsitzende Richter Tully hatte die sechs Angeklagten zu Prozessbeginn darum gebeten. Berger ist der erste, der sich dazu bereit erklärt. Eventuell wird er schon am nächsten Prozesstag, am 24. März, persönlich aussagen.

Auch Verteidiger Wagner meldete sich an diesem 47. Verhandlungstag gleich zu Anfang zu Wort in dieser Sache. Er wolle seinem Mandanten, Ex-Finanzvorstand Dirk Jens Nonnenmacher, empfehlen, mit dem Gericht zu sprechen — zusätzlich zur ebenfalls angekündigten Stellungnahme (=Einlassung).

Und auch Hartmut Strauß, Ex-Risikovorstand, sei grundsätzlich bereit, sich einzulassen — auch auf ein Gespräch mit dem Gericht, merkte dessen Anwalt Daum an, allerdings mit Rücksicht auf Strauß‘ Gesundheitzustand, der nicht so stabil sei.

Ex-Kapitalmarktvorstand Joachim Friedrich überlege noch, sagte sein Verteidiger Prinzenberg.

Was die Angeklagten Bernhard Visker (Ex-Firmenvorstand) und Peter Rieck (Ex-Immobilienvorstand) diesbezüglich vorhaben oder ihre Anwälte Gaby Münchhalffen und Norbert Gatzweiler empfehlen, konnte ich akustisch nicht verstehen. Sie werden sich sicherlich später noch einmal dazu äußern.

 

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