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HSH Prozess: Börsengang nicht hinterfragt.

12 November 2013
von Dani Parthum

Bei seiner Aussage vor Gericht ist am 25. Verhandlungstag der frühere Leiter der Rechtsabteilung, Dr. Wolfgang Gössmann, auch auf den anvisierten Börsengang der HSH Nordbank eingegangen.

Börsengang 2008

Der Börsengang sollte 2008 erfolgen; er wurde ab 2005/6 vorbereitet. Der Aufsichtsrat schaffte dafür extra einen neuen Vorstandsposten, den Chief Financial Officer (Finanzvorstand), den Prof. Dr. Dirk Jens Nonnenmacher am 1. Oktobe…


Bei seiner Aussage vor Gericht ist am 25. Verhandlungstag der frühere Leiter der Rechtsabteilung, Dr. Wolfgang Gössmann, auch auf den anvisierten Börsengang der HSH Nordbank eingegangen.

Börsengang 2008

Der Börsengang sollte 2008 erfolgen; er wurde ab 2005/6 vorbereitet. Der Aufsichtsrat schaffte dafür extra einen neuen Vorstandsposten, den Chief Financial Officer (Finanzvorstand), den Prof. Dr. Dirk Jens Nonnenmacher am 1. Oktober 2007 übernahm. Der Ex-Chefjustiziar berichtete dem Gericht in seinem Eingangsstatement von Workshops, um den Börsengang vorzubereiten. Diese Workshops mit Vorstand und Führungsriege fanden nach seiner Erinnerung in den Jahren 2005 und/oder 2006 statt. Sie fuhren dazu an schöne Orte an der Ostsee in feine Hotels. Der Vorstand hätte dort dann die Ziele auf dem Weg zum Börsengang vorgestellt.  

Ziele  

– die HSH Nordbank sollte zu den wichtigsten 10 global agierenden Banken aufsteigen das wären 2006 z.B. die britische HSBC gewesen, die US-Giganten Citigroup, JP Morgan Chase und Goldman Sachs und die Deutsche Bank mit Bilanzsummen von mehr als 1 Billion Dollar; die HSH Nordbank kam 2006 auf eine Bilanzsumme von rund 190 Milliarden Euro (!)

– die HSH sollte ihr Rating verbessern

– die HSH Nordbank schwenkte in ihrer Geschäftsstrategie um statt weiter Bank-Gelder in sichere Staats…

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Ein Kommentar Auch mitreden →
  1. bescheidwisser permalink
    27. November 2013 @ 22:22

    In den USA gibt es einen ehemaligen Bankaufseher und heutigen Professor, William K. Black, der zur Beschreibung der Ereignisse in der Savings&Loans-Bankenkrise den Begriff „accounting control fraud“ verwendet:

    The national commission that investigated the causes of the S&L debacle found:

    “The typical large failure [grew] at an extremely rapid rate, achieving high concentrations of assets in risky ventures…. [E]very accounting trick available was used…. Evidence of fraud was invariably present as was the ability of the operators to “milk” the organization” (NCFIRRE 1993).

    The fraud “recipe” for a lender engaged in accounting control fraud has four ingredients:
    – Grow like crazy by
    – Making bad loans at a premium yield while
    – Employing extreme leverage, and
    – Providing grossly inadequate allowances for loan and lease losses (ALLL)

    http://neweconomicperspectives.org/2012/02/amazing-vanishing-act-accounting.html

    Dies ist auch nicht weit entfernt vom offensichtlichen Verhalten in der HSH Nordbank in der Zeit bis Ende 2007, deren Altgeschäfte (siehe Schiffskredite, siehe Windparkfinanzierung für die Mafia) bis heute die Bank belasten.

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