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Risikoprüfung bei Omega: Wochenende musste reichen.

25 Oktober 2013

Das Gericht ackert sich weiter durch die Arbeitsebenen der HSH Nordbank, befragt alle Mitarbeiter, die das Kreislaufgeschäft Omega 55 vorbereitet, analysiert, geprüft und zusammengestellt haben – und letztlich umsetzten. Bisher haben Mitarbeiter aus folgenden Abteilungen ausgesagt: 

  • Londoner Niederlassung, die die Geschäftsvorlage zu Omega 55 ausgearbeitet hat
  • drei Kollegen der Rechtsabteilung
  • Abteilung Neue-Produkte-Neue-Märkte, die jedes neue „Finanzprodukt“ vorab prüft…

Das Gericht ackert sich weiter durch die Arbeitsebenen der HSH Nordbank, befragt alle Mitarbeiter, die das Kreislaufgeschäft Omega 55 vorbereitet, analysiert, geprüft und zusammengestellt haben – und letztlich umsetzten. 

Bisher haben Mitarbeiter aus folgenden Abteilungen ausgesagt: 

  • Londoner Niederlassung, die die Geschäftsvorlage zu Omega 55 ausgearbeitet hat
  • drei Kollegen der Rechtsabteilung
  • Abteilung Neue-Produkte-Neue-Märkte, die jedes neue „Finanzprodukt“ vorab prüft, ob es für die Bank beherrschbar ist
  • Immobiliensparte
  • Buchhaltung 

 

Am 21. Verhandlungstag war ein Mitarbeiter des Kredit-Risiko-Managements (KRM) geladen. Ein interessanter Zeuge, der 2001 bei der Bank anheuerte und noch immer dort arbeitet. 

Zeuge erinnert sich genau an Omega 55

Der 44-jährige Andreas B., Risikofachmann in der HSH, erinnert sich noch detailliert daran, wie das war mit Omega. Er bekam den Deal an einem Freitagnachmittag auf den Schreibtisch. Es war der 14. Dezember 2007. Eilig hieß es, sei die Sache.

Also nahm er die Papiere über das Wochenende mit nach Hause und erledigte dort die Risikoprüfung, die Prüfung eines komplizierten Geschäftes, zu dem viele entscheidende Unterlagen fehlten. 

Risiko akzeptabel, Prüfung unverhältnismäßig kurz

In seiner Risikoanalyse schrieb der Zeuge später: Das Risiko ist akzeptabel. Wir unterstützen die Transaktion.     

Risikocheck: Omega 55 akzeptabel

Vorstandsvorlage: Einschätzung des Kredit-Risiko-Managements   

Aber: Es lässt sich nicht abschätzen, ob die Struktur für die HSH profitabel sein wird.

Außerdem besteht ein…
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2 Kommentare Auch mitreden →
  1. bescheidwisser permalink
    31. Oktober 2013 @ 20:32

    ..und dann ?? Wurde der Riskoausschuss darüber informiert, dass die Rechtsabteilung Omega 55 nie vollumfänglich und abschließend geprüft hatte ?

    Ich finde, es bemerkenswert, dass es – trotz des Drucks die Transaktion durchzubringen – immerhin zu diesem Satz im Votum gekommen ist:

    „Der Zeitrahmen für die Risikoprüfung war extrem eng und mit Blick auf die Komplexität der Transaktion unverhältnismäßig kurz.“

    • 1. November 2013 @ 9:26

      Der Risikoausschuss wurde über Omega 55 im April nur knapp informiert. Wie umfänglich später, ist noch nicht vor Gericht dargestellt worden.

      Wieso ist es „bemerkenswert“, wenn der Risikofachmann die extrem zeitliche Enge beschreibt? NPNM hat einen Satz mit einer sehr ähnlichen Botschaft in ihrem Votum.
      Hätten hier die Vorstände also die Mängel von Omega 55 erkennen und nachfragen müssen?

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