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Verteidiger: Joachim Friedrich hat sich mit Entscheidung „wohl gefühlt“.

29 Juni 2014

Eigentlich war vorgesehen, dass am 60. Verhandlungstag, Mittwoch dem 25. Juni, vier Verteidiger plädieren. Ein ambitionierter Plan. Das Gericht schaffte nur zwei. Nach dem fast zweistündigem Schlussvortrag von Reinhard Daum am Vormittag legte das Gericht eine einstündige Mittagspause bis 13:15 Uhr ein. Überraschenderweise sagte der Vorsitzende Richter Marc Tully dann, man wolle jetzt Anwalt Wolfgang Prinzenberg hören, der Joachim (Jochen…


Eigentlich war vorgesehen, dass am 60. Verhandlungstag, Mittwoch dem 25. Juni, vier Verteidiger plädieren. Ein ambitionierter Plan. Das Gericht schaffte nur zwei. 

Nach dem fast zweistündigem Schlussvortrag von Reinhard Daum am Vormittag legte das Gericht eine einstündige Mittagspause bis 13:15 Uhr ein. Überraschenderweise sagte der Vorsitzende Richter Marc Tully dann, man wolle jetzt Anwalt Wolfgang Prinzenberg hören, der Joachim (Jochen) Friedrich vertritt, und dann „den Prozess erschöpft unterbrechen“. Den langen, komplexen Plädoyers Wort für Wort, Gedanke für Gedanke zu folgen, ist also auch für Juristen anstrengend, für Nichtjuristen ist es das ohnehin und außerordentlich mühsam dazu. 

Für Joachim Friedrich fordert die Staatsanwaltschaft die höchste Strafe – 1 Jahr und 10 Monate Haft, auszusetzen auf Bewährung zu 3 Jahren und einer zu zahlenden Geldbuße von 100.000 Euro. Sie sehen in ihm den Hauptverantwortlichen nach Ressortzuständigkeit der Vorstände. Friedrich war Kapitalmarktvorstand, seine Mitarbeiter haben Omega 55 initiiert. 

 

Friedrich Prinzenberg 2014

Joachim Friedrich (l.) mit Anwalt Wolfgang Prinzenberg am Tag des Plädoyers.

Es geht um Rechtsfrieden, nicht um Gerechtigkeit

Strafverteidiger Wolfgang Prinzenberg ging ebenfalls ans Rednerpult und hatte sich sogar einen Beamer hinstellen lassen. Als Einstieg wählte er eine Analogie zum Film „Wie alles begann …“. Das, was die Richter in der Verhandlung jedenfalls gehört haben, sei nu…
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2 Kommentare Auch mitreden →
  1. Gregor Schmidtbaur permalink
    30. Juni 2014 @ 12:18

    Hach wie schön Frau Parthum, das ist ja mal wieder popcornreif zusammengefasst:

    Neulich so bei der Mandantenverteidgung im Falle hochexplosiver Verbriefung HSH bei maximalWorstCaseScenario durch Totalverlust im mehrstelligen Millionenbereich – das Plädoyer.

    „Trommelwirbel“

    Mein Mandant war/ hat :

    1) …allerbestens informiert – Grund: Er verkauft das Zeug selber.

    2) …allerbestens geprüft – Grund: Formalfehler gefunden und für den inhaltlichen Rest dem Risikofachman ein sattes WOCHENENDE Zeit spendiert

    3) …allerbestens vorbereitet – Grund: Er hat sich richtig wohlgefühlt, weil er eine Mail gelesen hat, die nichts mit den Verbriefungen zu tun hatte.

    „Tusch“.

    Na dann.

    Freispruch.

    //beg maybe censored:(Sicher, dass Prinzenberg ekin U-Boot der Staar^tsanwaltschaft ist?)//end maybe censored

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  1. Joachim Friedrich hat sich mit Entscheidung &qu...

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